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Impressionen der Ausstellungseröffnung von Barbara Meisner "Das innere Haus"

09.09.2016
Sonntag, 19. Juni um 11 Uhr
Ausstellungseröffnung: "Das innere Haus"
Eine Installation von Barbara Meisner (Düsseldorf) mit Zeichnungen und Collagen, kuratiert von Sabine Krebber
 
 
"Das innere Haus" ist eine Methaper für den seelisch-geistigen Anker eines Menschen. 
Da dieses Haus nur im Inneren existiert, muss sich der Mensch eine adäquate materiell reale Bewohnung im Äußeren schaffen.
Meistens ist das eine Wohnung oder ein Haus, womöglich auch ein Hotelzimmer, ein Wohnwagen, ein Zelt oder Container oder aber auch nur eine Parkbank, ein Hinterhof, eine Unterführung.
Gerade in unserer derzeitigen politischen Situation mit den immensen Flüchtlingsströmen ist die Frage nach dem Zuhause hochaktuell.
"Was gibt mir innerlich Halt, wenn ich den äußeren Halt verliere?" 
 
In meinem künstlerischen Werk gehe ich oft der Frage nach der inneren und äußeren Heimat, dem Ortswechsel, dem Verlust und dem Wiederfinden nach. 
Die Suche nach dem Selbst. "Was bleibt? Was hat Bestand?"
In meinen Collagen, Zeichnungen und Fotografien interessieren mich immer wieder Übergangssituationen und das Fragmentarische wie Abbruchreste von Industriebauten im Ruhrgebiet oder Baustellen als das Beuys’sche  „Zeige deine Wunde“. Sie verweisen auf Umbruch und Erneuerung im Seelischen.

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Barbara Meisner: Das innere Haus (09.09.2016)

Impressionen der Ausstellungseröffnung von Barbara Meisner: "Das innere Haus"