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Reise des Kunstvereins vom 12.05. bis 19.05 2018

04.09.2018

Kirchen, Schlösser und Gärten an der Loire

Bei Sonnenschein starten wir am 12.05. pünktlich um 8.00 Uhr in Richtung Frankreich.

Ohne Verzögerungen erreichen wir Amiens am frühen Nachmittag, sodass genügend Zeit bleibt, die Kathedrale Notre-Dame von Amiens – die größte Kathedrale Frankreichs – von innen zu besichtigen und danach für einen kurzen Gang durch die Stadt.

 

Am nächsten Tag haben wir eine Führung rund um die mit zahlreichen Statuen ausgestatteten Außenfassaden.

Danach geht die Fahrt weiter nach Blois, einer 50000 Einwohner zählenden Stadt an der Loire, die überragt wird von dem ehemaligen Königsschloss, das Ludwig XII und Heinrich III zu ihrer Hauptresidenz machten.

Dort beziehen wir in einem Hotel direkt an der Loire für die nächsten Tage Quartier und sammeln schon einmal erste Eindrücke von der Stadt, die überragt wird von dem Schloss, von wo aus wir einen phantastischen Blick auf die Altstadt und die Loire haben.

 

Am nächsten Tag erwartet uns eine Stadtführerin auf dem Schlossplatz. Leider beginnt es während des Rundgangs durch die Stadt zu regnen. Dieser endet wieder auf dem Schlossplatz und wir besichtigen das Schloss von innen, also im Trockenen.

Trocken blieb es auch in den nächsten Tagen, und wir konnten unsere Ausflüge bei Sonnenschein unternehmen.

 

Der erste führt uns nach Amboise, dort regierten Karl VII, später Franz I, Heinrich II und Katharina von Medici.

Da wir morgens die ersten Besucher sind, können wir ungestört die Hubertuskapelle mit dem Grab Leonardo da Vincis, das Schloss und den Garten mit einer Libanonzeder als Blickfang und einer Menge Buchsbaumkugeln besichtigen und den Blick auf die Loire genießen.

 

Weiter geht es zum nächsten Schloss, Chenonceau, dem sogenannten Damenschloss, das wir mit einem Boot auf dem Cher umkreisen. Dort regierten Karl VII, später Franz I, Heinrich II und Katharina von Medici. Hier lebten zuerst die Mätresse von Heinrich II, dann Katharina von Medici, die beeindruckende Gärten anlegten.

 

Am nächsten Tag geht es nach Tours. Wir lernen die mittelalterliche Altstadt kennen und besichtigten die Kathedrale St.Gatien.

Es geht weiter in die Gärten von Villandry (diese zu beschreiben würde Seiten einnehmen).

 

Und noch ein Schloss, Chambord, gelegen in einem riesigen Waldgebiet. Es war ein Jagdschloss von Franz I und war mit seinen 440 Räumen, 70 Treppen und 365 Kaminen allein Symbol königlicher Macht. Es soll nur für 19 Nächte, andere Quellen sprechen von 40 Tagen, genutzt worden sein.

Weiter geht es zum Schloss Beaugard aus dem 16. Jhd. Es liegt in einem englischen Landschaftsgarten. Sehenswert im Schloss ist die Portraitgalerie. Dicht an dicht hängen dort 327 im gleichen Format gemalte Persönlichkeiten. Der Boden besteht aus Delfter Kacheln.

Beeindruckend sind die Renaissance-Decken, die man, ohne einen steifen Nacken zu bekommen, liegend ausgestreckt betrachten kann.

 

Am vorletzten Tag der Reise geht es nach Reims mit einem Zwischenstopp in Orleans. Wir besichtigen die Kathedrale Ste.-Croix. Ihr Bau begann im 13. Jhd., wurde aber nicht fertig gestellt. Eine endgültige Fertigstellung erfolgte im 19. Jhd. Wir sind irritiert; 700 Jahre Baugeschichte in einem Gebäude!

Bei der anschließenden kurzen Stadtführung begegnen wir immer wieder Jeanne d´Arc.

 

Der Rückreisetag beginnt mit einer Führung in der und um die gotische Kathedrale; sie ist eine der bedeutendsten Frankreichs. Unbeschreiblich ist die Westfassade mit Reliefs und Statuen. Nicht nur der lächelnde Engel ist sehenswert. Erwähnenswert sind unter anderem die Chagall-Fenster.

Vor der Kathedrale erinnert eine Gedenktafel an ein historisches Ereignis: den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag von 1962, den Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in dieser Kirche besiegelten.

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Reise des Kunstvereins vom 12.05. bis 19.05 2018

Fotoserien zu der Meldung


Kunstfahrt an die Loire (04.09.2018)

Bilder der Kunstreise an die Loire.